Andreas Maier

HIGH VOLTAGE – Frühjahrslesetage Hamburg  

Staats- und Universitätsbibliothek, Lichthof
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

Tickets ab 12,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

Ermäßigung für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger und Arbeitssuchende

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Andreas Maier
liest aus seinem neuen Roman »Die Universität«

2010 begann der unter anderem mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichnete Andreas Maier seinen auf elf Bände konzipierten großen autobiografischen Romanzyklus. Mit »Die Universität« (Suhrkamp) liegt bereits der sechste Band vor, der in Frankfurt spielt, an der Universität, 1988/89. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im »Doctor Flotte« bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Auf der Suche nach einer Bude stößt der Protagonist auf ein Erotikmagazin, in dem er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft, in der er sich verzweifelt-lethargisch einrichtet, rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Er lässt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt.

»Die Universität« ist ein Roman über jenen Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss.

Moderation: Jörg Magenau

Ein gemeinsames Festival von Stromnetz Hamburg und Literaturhaus Hamburg
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Veranstaltungsinfos

Andreas Maier
liest aus seinem neuen Roman »Die Universität«

2010 begann der unter anderem mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichnete Andreas Maier seinen auf elf Bände konzipierten großen autobiografischen Romanzyklus. Mit »Die Universität« (Suhrkamp) liegt bereits der sechste Band vor, der in Frankfurt spielt, an der Universität, 1988/89. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im »Doctor Flotte« bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Auf der Suche nach einer Bude stößt der Protagonist auf ein Erotikmagazin, in dem er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft, in der er sich verzweifelt-lethargisch einrichtet, rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Er lässt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt.

»Die Universität« ist ein Roman über jenen Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss.

Moderation: Jörg Magenau

Ein gemeinsames Festival von Stromnetz Hamburg und Literaturhaus Hamburg

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